Corona-Lockdown

Wohl beschlossen: Kein Amateurfußball bis Ende November

28. Oktober 2020, 17:46 Uhr

Symbolbild: Bode

"Wir müssen die Welle der Infektion durchbrechen. Wir müssen jetzt handeln!" So eröffnete Bundeskanzlerin Angela Merkel nach BILD-Informationen die Sitzung der Länder-Chefs in Bezug auf einen möglichen zweiten Corona-Lockdown. In eben jener Videokonferenz von Merkel mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer bekam am Mittwoch auch der Amateurfußball das Stoppschild gezeigt! So berichtet die Deutsche-Presse-Agentur.

Im kompletten November wird es nach dpa-Informationen deutschlandweit keinen Amateurfußball geben! Darauf verständigten sich die Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch in einer Videokonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Eine Verlängerung sei jedoch nicht ausgeschlossen, "denn die getroffenen Maßnahmen sollen in regelmäßigen Abständen überprüft und gegebenenfalls verlängert werden". Zumal es im Dezember bereits in die Winterpause geht. Fraglich also, ob der Ball auf Hamburger Amateurfußballebene in diesem Jahr überhaupt noch einmal rollt.


Zwar, so betonten viele Mediziner zuletzt, sei eine Ansteckung oder Übertragung des COVID-19-Virus' auf dem Platz sehr unwahrscheinlich, doch neben dem Platz, in den Kabinen oder auch bei der An- und Abreise zu den jeweiligen Spielen wurden die auferlegten Hygiene- und Abstandsregeln sowie Maßnahmen in den letzten Wochen vielerorts zu locker gesehen. "Die Beobachtung, dass man sich auf dem Spielfeld sehr wahrscheinlich nicht anstecken kann, bedeutet ausdrücklich nicht, dass dies auch außerhalb des Spielfelds gilt", wurde DFB-Arzt Tim Meyer gerade erst zitiert. Zum Beispiel in Besprechungs-, Umkleide- oder auch Duschräumen sowie in der Vereinsgastronomie müssten die Hygienestandards konsequent umgesetzt werden. 

Die am Mittwoch getroffenen Maßnahmen treten am kommenden Montag, den 2. November, in Kraft.

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