Regionalliga Nordost

"Eine Spielbetriebsfortsetzung im Februar 2021 ist nicht zu verantworten"

14. Januar 2021, 09:22 Uhr

Symbolbild: Bode

Anfang Dezember rief der Nordostdeutsche Fußball-Verband die Arbeitsgemeinschaft „Fortführung Spielbetrieb“ der Regionalliga Nordost ins Leben. Am Mittwochabend kam die AG „erneut virtuell zusammen und analysierte die Situation rund um die neuen Verfügungslagen. Die von der Bundeskanzlerin, den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten getroffenen Entscheidungen und Beschränkungen des öffentlichen Lebens treffen den Fußball, die Vereine und deren Mitglieder weiterhin sehr hart, so auch die Regionalliga Nordost.“ Dabei haben sich die Beteiligten, so der NOFV auf seiner Homepage, zu folgenden Punkten geeinigt:

Spielbetrieb:

Dem Spielausschuss wird vorgeschlagen, dass der Spielbetrieb der Regionalliga Nordost mindestens bis zum 28.02.2021 ruht. Die Entscheidung basiert auf den Verfügungslagen der Länder, welche teilweise bis zum 07.02.2021 gelten. Dies ermöglicht den Vereinen weiterhin Planungssicherheit, auch um gegebenenfalls derzeit interne Abläufe weiterhin aufrecht erhalten zu können.
„Eine Spielbetriebsfortsetzung im Februar 2021 ist aufgrund der momentanen gesellschaftlichen Gegebenheiten nicht zu verantworten!“, kommentierte Uwe Dietrich, Spielausschussvorsitzender des NOFV, die Entscheidung.

Saisonfortsetzung:

Der NOFV möchte unter der Voraussetzung der Machbarkeit und unter Einhaltung von Hygienebestimmungen den Spielbetrieb der Regionalliga Nordost schnellstmöglich wieder aufnehmen. Hierzu wird sich der Verband zu gegebener Zeit und je nach Pandemiesituation an die Ministerien und Verwaltungen der Länder wenden, von denen noch keine Genehmigung zur Saisonfortführung der Regionalliga Nordost vorliegt.
Zu Vorschlägen der Fortsetzung des Spielbetriebes wird sich die AG am Mittwoch, d. 27.01.2021 verständigen.

Finanzielle Unterstützung:

Auf Grund der Rahmenbedingungen der Regionalligen, als vierthöchste länderübergreifende und semiprofessionelle Spielklasse des Deutschen Fußballs, erwarten Vereine und Verband, die Corona-Hilfen Profisport auch auf die Regionalligen auszuweiten.

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