Regionalliga Nord

Zwei Neue mit Perspektive und guter Grundausbildung für Norderstedt!

26. Januar 2022, 12:28 Uhr

Norderstedt-Coach Jens Martens (Mi.) mit seinen beiden Neuzugängen Sönke Günther (li.) und Pelle Hoppe. Foto: Sellhorn/EN

Der FC Eintracht Norderstedt hat zwei Neuzugänge an Land gezogen, die eine sehr interessante und gutklassige Ausbildung genossen haben. Während der neue Torsteher der Garstedter in der Jugend unter anderem beim VfB Stuttgart, FC Schalke 04 und SC Freiburg aktiv war, um im Herrenbereich beim Chemnitzer FC und Hamburger SV II erste Erfahrungen zu sammeln, soll ein neuer Stürmer, der sieben Jahre lang im Nachwuchs von Werder Bremen kickte, zum Nachfolger von Jan Lüneburg aufgebaut werden…

Torhüter Sönke Günther war zuletzt vereinslos, davor für die U21 des HSV aktiv. Foto: Sellhorn/EN

„Günther und Hoppe verstärken Kader“, vermelden die Offiziellen des FC Eintracht Norderstedt einen Doppeltransfer. „Beim gestrigen Training konnte Jens Martens zwei Neuzugänge begrüßen: Mit dem bei Werder Bremen ausgebildeten Mittelstürmer Jan-Pelle Hoppe (22) vom BFC Dynamo und Torhüter Sönke Günther (20), zuletzt bei der U21 des HSV aktiv, geht es ins neue Jahr.“ Letzterer soll den Konkurrenzkampf um den Platz zwischen den Pfosten aufnehmen und erhöhen. Zwar sind Lars Huxsohl und Stefan Rakocevic wieder genesen, dafür laboriert Marcel Kinderl noch immer an einem „sehr frustrierenden Wirbelbruch“, wie Martens erklärt.

"Er hat sofort den Mund aufgemacht und organisiert"

Günther, einst U16-Nationaltorwart, sei „ganz klar ein Perspektivspieler“, so der Eintracht-Coach. „Er hat eine gute Grundausbildung und zeichnet sich bisher dadurch aus, dass er sofort den Mund aufgemacht und organisiert hat.“ Nicht nur Günther mache bis dato „einen sehr aufgeräumten Eindruck“, sondern auch Jan-Pelle Hoppe. „Er bekleidet die Position, auf der wir unbedingt noch jemanden gebraucht haben“, macht Martens keinen Hehl daraus.

"Er ist ein ganz anderer Spielertyp als Lüne"

Pelle Hoppe wechselt von Nordost-Regionalligist BFC Dynamo zur Eintracht und soll den Sturm verstärken. Foto: Sellhorn/EN

Mit Jan Lüneburg hat man nur noch einen etatmäßigen Mittelstürmer im Kader, da Batuhan Evren in die eigene U23 abgegeben wurde. Hoppe sei zwar „noch sehr jung, hat aber schon einige Regionalliga-Stationen hinter sich und dadurch eine gewisse Erfahrung“, so Martens über den Angreifer, der in der Saison 2019/20 sogar sieben Drittliga-Partien für den Chemnitzer FC bestritt. Zudem hat Hoppe 35 Viertliga-Einsätze (acht Tore) für Werder Bremen II, den Chemnitzer FC, die Kickers Offenbach, Germania Halberstadt und eben den BFC Dynamo vorzuweisen.

„Im Training hat er gezeigt, dass er Fußball spielen kann, schnell und sehr beweglich ist. Vielleicht ist er irgendwann mal der Nachfolger von ‚Lüne‘ (Jan Lüneburg, Anm. d. Red.). Aber er ist ein ganz anderer Spielertyp“, freut sich Martens über eine zusätzliche Alternative in vorderster Front – nachdem Philipp Müller erneut einen Muskelfaserriss erlitten hat und drei bis vier Wochen ausfallen wird. „Das ist inzwischen schon tragisch“, hadert Martens, blickt mit seinen Neuen aber optimistisch gestimmt voraus.

Autor: Dennis Kormanjos

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