Corona

Bei Lockerungs-Maßnahmen: „Sport muss gleich in der ersten Reihe mit beteiligt sein!“

24. März 2021, 10:53 Uhr

"Wenn es Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen gibt, muss der Sport gleich in der ersten Reihe mit beteiligt sein", fordert Sport-Staatsrat Christoph Holstein. Foto: Heiden

Beim Jugendverbandstag des Hamburger Fußball-Verbandes wurde nicht nur Jens Bendixen-Stach als Vorsitzender bestätigt, auch Sport-Staatsrat Christoph Holstein kam bei der digital durchgeführten Veranstaltung zu Wort: „Wir sind in einer Zeit, die uns einiges abverlangt, einer Zeit, in der wir gemerkt haben, wie wichtig ehrenamtliches Engagement ist“, betonte er – und erklärte weiter: „Zusammen mit dem HSB und dem HFV haben wir überlegt, wie wir den Vereinen helfen können. Wir haben mit dem Nothilfefond 1 und 2 insgesamt fünf Millionen Euro für den organisierten Sport zur Verfügung gestellt, um zu verhindern, dass Vereine durch die Corona-Pandemie in Not geraten.“

Dabei forderte der sonst eher zurückhaltend auftretende Holstein auch: „Wenn es Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen gibt, muss der Sport gleich in der ersten Reihe mit beteiligt sein.“ Eine klare An- und Aussage des Sport-Staatsrates, der anfügte: „Wir wollen, dass sich Lockerungen positiv für Kinder und Jugendliche auswirken.“ Aber: „Wir müssen uns weiter mit viel Disziplin an die geltenden Corona-Regeln halten und wir brauchen jetzt ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein, einen Teamgeist, die Werte des Sports und das Bewusstsein, dass wir diese Krise, in der wir alle stecken, nur gemeinsam bewältigen können!“

HFV-Schatzmeister Christian Okun zog – nach einer kleinen Dankesrede im Namen des Präsidiums an alle Jugendleiterinnen und Jugendleiter und den Verbands-Jugendausschuss – ein Fazit nach einem Jahr Corona-Pandemie: „Die Solidarität aller in dieser schweren Zeit war und ist bemerkenswert. Gleichzeitig fordere ich drei Dinge weiter konsequent umzusetzen: Testen, digitale Kontaktverfolgung und Sicherstellung der Quarantäne.“ Okun führte die erreichten Ziele und vor allem die Sportförderung für den HFV in den vergangen Monaten aus: „Die Sportförderung ist für uns als Fußballverband mit rund 195.000 Mitgliedern unerlässlich, um die Arbeit für den Sport in den Vereinen für die Gesellschaft zu leisten. Mein Appell, bleiben Sie am Ball – es wird ein Ende der Pandemie geben!“

Zum Abschluss der Veranstaltung gab der wiedergewählte Vorsitzende des Verbands-Jugendausschusses, Jens Bendixen-Stach, noch einen kurzen Einblick in die aktuelle Situation im Jugendfußball-Spielbetrieb und einen Ausblick auf die kommende Saison. Wenn es die Verfügungslage erlaubt, soll die neue Saison mit der Jugendfußball-Saisoneröffnung am Wochenende 31.7./1.8. beginnen.

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