Corona

Brandenburg: Unterbrochene Saison „wird nicht regulär zu Ende gespielt“

16. März 2021, 14:05 Uhr

Symbolbild: Bode

Hamburg, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt: Drei Fußball-Landesverbände haben aufgrund der Corona-Pandemie und der weiter vorherrschenden Ungewissheit bereits die Reißleine gezogen – und die Amateurfußball-Saison 2020/21 abgebrochen. In Brandenburg hat derweil der Vorstand des FLB in einer Sitzung am Montagabend beschlossen, dass „die zurzeit unterbrochene Saison 2020/21 in den Spielklassen des Fußball-Landesverbandes Brandenburg (FLB) nicht regulär zu Ende gespielt werden“ wird. 

Auf der Homepage veröffentlichte der FLB folgende Mitteilung im Wortlaut:

Die Teilnehmer stimmten damit folgendem Antrag der spielleitenden Ausschüsse zu: „Die Spielzeit 2020/2021 wird in den Spielklassen des Fußball-Landesverbandes Brandenburg aufgrund der Corona Pandemie nicht regulär gemäß Rahmenterminkalender zu Ende gespielt werden können. Sofern möglich, wird die Saison nach Durchführung der ersten Halbserie beendet. Die Auf- und Absteiger-Regelungen bleiben davon unberührt.

Die Regelung gilt für alle Alters- und Spielklassen des FLB einschließlich seiner Fußballkreise.
Pokalwettbewerbe sollen, soweit möglich, zu Ende geführt werden, ggf. auch nach dem 30.06.2021.“

Dieser Beschluss ist die Grundlage für das weitere Vorgehen. „Wir müssen die politischen Entscheidungen in der kommenden Woche abwarten“, sagt Geschäftsführerin Anne Engel mit Blick auf die Ministerpräsidentenkonferenz am 22. März. „So können wir uns auf weitere Szenarien vorbereiten - die eine Beendigung der Hinrunde, aber auch einen Abbruch bedeuten können.“

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