Bezirksliga Nord

Gleichberechtigtes Duo: HFC Falke geht mit Trainer-Gespann in die Zukunft

05. Februar 2021, 22:28 Uhr

Dirk Hellmann (li.) und Sebastian Semtner bilden künftig ein gleichberechtigtes Trainer-Gespann. Foto: KBS-Picture.de

„Alles beim Alten, nur anders!“ Klingt ein wenig irritierend, ist aber ein Fakt – zumindest in Bezug auf die zukünftige sportliche Ausrichtung des HFC Falke. In der „Falkenpost“ vermeldet der Nord-Bezirksligist nämlich, „dass wir im Trainerteam der Ersten Herren auf Kontinuität setzen können. Nach vertrauensvollen Gesprächen haben wir alle miteinander festgestellt, dass wir unseren Flug fortsetzen wollen und uns zu einer weiteren Zusammenarbeit vereinbart.“ Allerdings werde man „in ‚gepimpter‘ Konstellation an den Start gehen“.

Genauer gesagt: Dirk Hellmann wird seine Arbeit als Cheftrainer fortsetzen. Aber: „Basti Semtner wird zum gleichberechtigten Cheftrainer neben ‚Helle‘ (Dirk Hellmann, Anm. d. Red.), Nicky Rode wird den beiden als Co-Trainerin sowie Michael Schlechtweg als Torwarttrainer assistieren“, so der Sportliche Leiter, Christopher Dobirr, in der „Falkenpost“. Der Grund für „die Anpassung von ‚Bastis‘ Position hängt zuvorderst damit zusammen, dass wir seine Arbeit, seine Integrität und seine Hingabe über alle Maßen schätzen und ihm – als B-Lizenz-Inhaber – auch die Möglichkeit geben wollten, dieser entsprechend tätig zu sein.“ Darüber hinaus habe sich „im Hause Hellmann bekanntlich Zuwachs eingenistet, so dass größere zeitliche Flexibilität erforderlich ist und wir uns daher dazu entschlossen haben, die Verantwortung des Chef-Trainers auf mehrere Schultern zu verteilen“.

HFC sucht Semtner-Ersatz für die "Zweite"

Seine aktive Laufbahn hat Sebastian Semtner inzwischen beendet - nun fungiert er an der Seite von Dirk Hellmann als Chefcoach beim HFC. Foto: noveski.com

Da der als Spieler mit reichlich Oberliga-Erfahrung ausgestattete Semtner der Zweiten Herren aufgrund seiner neuen Rolle nun nicht mehr als Chefcoach zur Verfügung steht, ist man beim HFC Falke „ab sofort auf der Suche nach einem gierigen und motivierten Trainerteam für die Amateure. Hierzu fanden bereits erste Gespräche statt und wir werden das Thema auch zeitnah nochmal gesondert aufgreifen.“ Zu erwähnen bleibt außerdem, dass den Falken auch Nils Kuntze-Braack als Obmann erhalten bleiben wird. 


„NKB ist organisatorisch, durch seine vielfältigen Kontakte, aber auch durch seinen kritischen Blick auf unser sportliches Wirken unverzichtbar und ich darf in eigener Sache sagen, dass ich heilfroh, um nicht zu sagen erleichtert, bin, dass er weiterhin an Bord bleibt“, freut sich Dobirr, der durch seinen neuen Platz im Präsidium als Beisitzer noch mehr Zeit für den Verein aufbringen wird, was zugleich dafür sorgt, dass man sich „im Team ums Team noch verstärken“ will. Man sei „hier ebenfalls noch auf der Suche nach jemand geeignetem, der ‚NKB‘ und mich in der sportlichen Leitung unterstützt. Auch hier wurde die Angel bereits ausgeworfen und wir sind zuversichtlich, ein starkes Gesamtpaket für einen entsprechenden Kandidaten liefern zu können.“

"Beide sind von Beginn an dabei und haben den Verein leidenschaftlich vorangetrieben"

Abschließend gibt Dobirr noch einen kleinen Einblick in die Kaderplanung und die Gespräche mit den aktuellen Spielern: „Diese sind im vollen Gange und wir haben bereits eine Menge Zusagen für die nächste Saison. Die Gespräche werden in den nächsten zwei bis drei Wochen abgeschlossen sein“, hofft man auf eine rasche Lösung, die auf der Trainerposition bereits gefunden wurde. „Mit Dirk Hellmann und Sebastian Semtner stellen wir ein starkes und gleichberechtigtes Cheftrainer-Duo“, ist auch der neue Präsident Timo Oehlenschläger auf Nachfrage absolut überzeugt von der Konstellation. „Beide sind von Beginn an dabei und haben unseren Verein bereits in der Vergangenheit leidenschaftlich vorangetrieben beziehungsweise unterstützt. Nicky Rode als Co-Trainerin sowie Michael Schlechtweg als Torwarttrainer komplettieren das Trainerteam. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und sind froh, hier auf Kontinuität setzen zu können. Es bleibt zu hoffen, dass wir alle bald wieder gegen den Ball treten können“, hat Oehlenschläger einen ganz großen Wunsch, den wohl ganz Fußball-Hamburg mit ihm teilt.

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