Oberliga

Niendorf: Kutschke kehrt zurück, Fedai neu dabei

15. Juli 2020, 12:44 Uhr

Vom LSK nach Niendorf: Ante-Akira Kutschke (li.) kehrt an den Sachsenweg zurück. Foto: NTSV

Am 28. Juli bittet Trainer Ali Farhadi seine Mannschaft beim Niendorfer TSV erstmals zum Training in der neuen Saison 2020/21 auf den Platz. Mit dabei sind nicht nur die bisher verkündeten Neuzugänge Tobias Grubba, Malik Yago, Theo Behrmann, Michael Gries und Hassan Zarei, sondern auch zwei weitere Spieler, von denen einer eigentlich gar nicht wirklich weg war, wie der NTSV in einer Pressemitteilung schreibt, in der er die Verpflichtungen von Ante-Akira Kutschke und Martin Fedai vermeldet.

Kutschke kehrt nach zwei Jahren beim Lüneburger SK Hansa wieder zurück zum Niendorfer TSV, wo er in der Spielzeit 2017/18 in 27 Spielen stolze zwölf Treffer erzielte. Der 23-jährige Stürmer unterschreibt einen Vertrag bis 2022. „Wir freuen uns sehr, dass Ante zu uns zurückkehrt und unsere Mannschaft mit seinen Fähigkeiten vor dem gegnerischen Tor verstärken wird. Mit ihm haben wir vorne mehr Torgefahr und mehr Variabilität“, schwärmt Trainer Ali Farhadi.

Scholz: „Martin ist ein absoluter Teamplayer und fußballerisch so ein Typ Emre Can“

Martin Fedai hat in Niendorf einen vertrag über zwei Jahre unterschrieben. Foto: NTSV

Doch Kutschke ist nicht der einzige Neue, der zu Vorbereitungsbeginn das Trainingsleibchen am Sachsenweg überstreifen wird. Mit Martin Fedai konnten die Niendorfer einen weiteren Spieler für sich gewinnen, der sein Potenzial bei den Farhadi-Fußballern vollends entfallen soll. Der 24-Jährige ist im zentralen Mittelfeld zuhause und war in der Rückrunde der abgebrochenen Saison für den ASV Hamburg aktiv. Zuvor spielte Fedai in der Oberliga für den Meiendorfer SV und trainierte bereits im vergangenen Winter längere Zeit bei den Niendorfern mit. „Damals konnten wir Martin aus personellen Gründen leider noch nicht verpflichten, heute unterschreibt auch er für zwei Jahre“, teilt der NTSV mit. 

„Martin ist ein absoluter Teamplayer und fußballerisch so ein Typ wie Emre Can. Er hat alles, was du im Mittelfeld brauchst. Er ist gleichzeitig spielstark und robust, zudem mit einem guten Auge im Spiel nach vorn und einer Präsenz im Defensivzweikampf ausgestattet“, freut sich Ligamanager Marcus Scholz über das nächste Puzzlestück des Kaders und fügt hinzu: „Und vor allem ist er ein richtig feiner Kerl!“

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