Oberliga

Noor trifft nicht mehr ins Barmbeker Tor: Al-Tamemy „rappt“ sich an den Bekkamp!

03. Mai 2021, 08:11 Uhr

Von BU an den Bekkamp: Noor Al-Tamemy (re.) "rappt" sich als dritter Spieler aus Barmbek zu Oberliga-Kontrahent Concordia Hamburg. Foto: Verein

Der „Ausverkauf“ beim HSV Barmbek-Uhlenhorst geht weiter! Nachdem der Verein bereits vor Wochen die Abgänge von Leistungsträgern wie Elias Saad (FC Eintracht Norderstedt), Pascal El-Nemr (SV Curslack-Neuengamme), Ronny Buchholz (Ziel unbekannt) oder auch Johannes Höcker sowie Fatih Umurhan (beide Concordia Hamburg) hinnehmen musste, haben inzwischen auch Spieler dem Verein den Rücken gekehrt, die Mitte Februar noch unter die Kategorie der „Zusagen“ an der Dieselstraße fielen. Dabei handelt es sich um Lukas Benner (SV Todesfelde) und Arnold Asenso Hoeling (Meiendorfer SV). Nun kommt ein weiterer Akteur dazu…

„Al-Tamemy verlängert für die kommende Saison bei BU“, titelte der Oberligist am 3. März. Ein Trugschluss? Denn Noor Al-Tamemy, der gerade als Rapper Karriere macht und mit seiner ersten Single „Sensenmann“, die am 14. Mai erscheinen wird, voll durchstarten will, wird seine Zelte bei den Barmbekern ebenfalls abbrechen – und wie seine Teamkameraden Höcker und Umurhan bei Concordia Hamburg aufschlagen! Die Mannen vom Bekkamp bestätigen unsere Informationen nicht nur in einer Pressemitteilung, sondern haben zugleich mit uns ein wohl einmaliges Verpflichtungs-Video produziert! Ganz getreu dem von Al-Tamemy eingeschlagenen Weg mit einem kleinen Rap zwischen Cordi-Coach Frank Pieper-von Valtier und seinem Neuzugang.

"Pieper bekommt einen Gesangspartner"

Beim 1:0-Sieg gegen Cordi gelang Al-Tamemy in der Abbruch-Saison 2020/21 das entscheidende Tor für BU. Foto: noveski.com

Aber der Reihe nach. „Rap-Music am Bekkamp, Pieper bekommt einen Gesangspartner“, verkünden die Jenfelder, dass Noor Al-Tamemy in den kommenden zwei Jahren „nicht nur seine Rap-, sondern auch seine Fußballkünste bei uns am Bekkamp zeigen wird“. Der 24-Jährige, der in der Jugend beim SV Eichede und dem VfB Lübeck kickte und sich über die Stationen Lüneburger SK Hansa, Arminia Bielefeld II, FC Teutonia 05 und Phönix Lübeck kurz vor dem Ende des Transferfensters 2020 dem HSV Barmbek-Uhlenhorst anschloss, soll die noch vakante Position auf dem rechten Flügel bei Cordi besetzen.

Al-Tamemy unterschreibt für zwei Jahre

Ligamanager und Co-Trainer Jens Schadewaldt zum Transfer: „Wir freuen uns, dass es mit Noor geklappt hat. In den Gesprächen stellte sich schnell heraus, dass er Lust hat, gemeinsam mit uns die gesteckten Ziele von Concordia zu verfolgen.“ Al-Tamemy habe einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben und soll auf den offensiven Außenbahnen für Furore sorgen. „Zudem weiß er, wo das Tor steht“, spricht Schadewaldt auf die schmerhafte 0:1-Niederlage bei BU an, als Al-Tamemy das goldene Tor erzielte.

"Können noch mehr herauskitzeln"

Noor Al-Tamemy (Mi.) hält sein neues Trikot an der Seite von Co-Trainer Jens Schadewaldt (li.) und Cheftrainer Frank Pieper-von Valtier in die Höhe. Foto: Kormanjos

Apropos BU: „Nachdem ich gehört habe, dass Noor nicht bei BU verlängert hat, habe ich sofort Kontakt aufgenommen“, widerspricht Übungsleiter Frank Pieper-von Valtier der vermeintlichen Vertragsverlängerung von Al-Tamemy an der Dieselstraße. „Er hat bei seinen bisherigen Stationen schon gezeigt, dass er Potenzial hat – und wir glauben sogar, dass wir dort noch mehr herauskitzeln können. Schon beim ersten Gespräch habe ich gemerkt, dass er der richtige Spieler für uns ist: sportlich, wie auch musikalisch“, scherzt Pieper-von Valtier – und gibt im Verbund mit Al-Tamemy eine spektakuläre Kostprobe ab!

DER AUSSENBAHNSPIELER

Was Noor Al-Tamemy selbst zu seinem Wechsel und seiner vermeintlichen BU-Zusage sowie zu seiner Karriere als Rapper sagt, seht Ihr am Abend ab 20:15 Uhr im Amateurtalk "Kalles Halbzeit im VERLIES" bei uns im LIVESTREAM! Dort ist Al-Tamemy - neben Marcus Fürstenberg (Trainer SSV Rantzau) und Ex-Profi Marcus Marin - als Talkgast im Studio...

Autor: Dennis Kormanjos

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