DFB-Pokal

Norderstedt empfängt Leverkusen in der BayArena!

24. August 2020, 15:15 Uhr

Der FC Eintracht Norderstedt reist zum Erstrunden-Duell im DFB-Pokal in die BayArena nach Leverkusen. Foto: KBS-Picture.de

Nach zwei titellosen Pokal-Jahren, in denen der FC Eintracht Norderstedt der TuS Dassendorf das Triumphieren überlassen musste, nahm der Regionalligist am vergangenen Samstag wieder den Hamburger Thron ein. Obwohl man sich in den ersten 45 Minuten gegen einen starken TSV Sasel äußerst schwer tat, stand für die Garstedter schlussendlich ein souveräner 5:1-Erfolg im LOTTO-Pokal-Finale an der Hagenbeckstraße zu Buche. Damit steht fest: Die Eintracht empfängt in der ersten Runde des DFB-Pokals den Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen.

Unmittelbar nach dem Finale bestätigte Norderstedt-Präsident Reenald Koch bereits, dass man nun zügig in einen Austausch mit den Verantwortlichen von Bayer Leverkusen treten würde, um zu klären, wo die Partie nun stattfinden wird. Aufgrund der Corona-Beschränkungen und Auflagen wäre eine Austragung im Norderstedter Edmund-Plambeck-Stadion für den Regionalligisten nicht gewinnbringend gewesen. Nun steht fest: Das DFB-Pokalduell zwischen Eintracht Norderstedt und Bayer Leverkusen wird in der BayArena in Leverkusen ausgetragen, wie die Eintracht in einer Pressemitteilung bekannt gibt.

Aufwand und Kosten zu hoch: EN geht auf Bayer zu

„Die Drähte zwischen Norderstedt und Leverkusen glühten“, so die Norderstedter auf ihrer „facebook“-Seite, „nun ist es klar: „Das DFB-Pokal-Spiel in der ersten Hauptrunde zwischen Eintracht Norderstedt und Bayer 04 Leverkusen steigt nicht im Edmund-Plambeck-Stadion, sondern in der BayArena in Leverkusen.“ Ein Grund: „Das Spiel muss ohne Zuschauer stattfinden.“ Weiter heißt es: „Da auch ohne Zuschauer der organisatorische Aufwand bei Heimspielen im DFB-Pokal für einen Amateurverein immens ist und zudem erhebliche Kosten für Personal und Ermöglichung der TV-Übertragung entstehen, die ohne Zuschauereinnahmen kaum gedeckt werden können, hat sich der Verein entschieden, auf Bayer Leverkusen zuzugehen und einen Heimrechttausch anzubieten.“ Normalerweise sei ein Heimrechttausch im DFB-Pokal verboten, „auf Grund der Corona-Pandemie wurde diese Regelung jedoch für die kommende Saison außer Kraft gesetzt“.

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