Bezirksliga 04

Tittel kein SCALA-Trainer mehr – Krüger nimmt Spieler in die Pflicht!

29. Oktober 2021, 14:09 Uhr

Die Zeit von Christopher Tittel an der Siemershöh war nicht gerade von Erfolg gekrönt. Foto: privat

Im Sommer 2020 sollte Christopher Tittel eine neue Ära beim SC Alstertal-Langenhorn einläuten. Doch zunächst machte die fortweilende Corona-Pandemie dem Bestreben einen Strich durch die Rechnung – und dann blieb auch der sportliche Erfolg aus. In der vergangenen Saison blieb SCALA unter der Regie des neuen Cheftrainers, der aus der Zweitvertretung hochgezogen wurde, in drei Spielen bis zum Abbruch punktlos – als einziges Team neben dem SC Teutonia 10.

Tim Krüger will den sportlichen Erfolg zurückbringen. Foto: privat

Eine sportliche Entwicklung war auch in der laufenden Spielzeit nicht auszumachen. Lediglich der 1. FC Quickborn bekam an der Siemershöh die Hütte voll. Der 6:2-Erfolg blieb aber der einzige Punktspielsieg von SCALA unter der Regie von Tittel. Die fünf weiteren Begegnungen gingen allesamt verloren – und das zum Teil überaus deutlich. Mit drei Zählern rangieren die Alstertaler am Ende des Tableaus in der Bezirksliga 04. „Die Saison ist bisher alles andere als zufriedenstellend gelaufen“, machen die Verantwortlichen keinen Hehl daraus – und verkünden nun: „Christopher Tittel ist seit letzter Woche nicht mehr Trainer. Bis auf weiteres werden Teammanager Tim Krüger und Co-Trainer Julius Schmugler übernehmen. Jetzt heißt es, noch enger zusammenrücken und die nötigen Punkte einzufahren.“

"Die Spieler sind nun absolut in der Pflicht"

Uns gegenüber verrät Krüger, den ein freundschaftliches Verhältnis zu Tittel verbindet, auf Nachfrage: „Aufgrund der Entwicklung in der letzten Zeit wurde es immer schwieriger für alle. Wir sind gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass wir so leider nicht weitermachen können“, war die Trennung im Endeffekt unumgänglich. „Das ist immer schwer zu sagen, woran genau es gelegen hat. Da kommen immer mehrere Sachen zusammen. Auf jeden Fall sind nun alle Spieler absolut in der Pflicht, sich dementsprechend zu präsentieren und erfolgreich zu sein. Von jedem einzelnen Spieler muss nun deutlich mehr kommen“, erwartet Krüger ein anderes Auftreten und eine andere Einstellung von seinen Mannen.

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