1. Bundesliga
34. Spieltag


SV Werder Bremen

4

:

1


VfL Bochum

Anpfiff

Sa - 18.05. 15:30 Uhr

Spielstätte

Wohninvest Weserstadion

Zuschauer

42100

Schiedsrichter

Martin Petersen

Werder Bremen mit gelungenem Saisonausklang

Der VfL Bochum konnte dem SV Werder Bremen im letzten Saisonspiel nicht viel entgegensetzen und verlor das Spiel mit 1:4. Werder Bremen ließ keine Zweifel an der Ausgangslage aufkommen und feierte gegen Bochum einen klaren Erfolg. Im Hinspiel waren die Kontrahenten mit einem 1:1 auseinandergegangen und hatten sich die Punkte geteilt.

Per Linksschuss traf Marco Friedl vor 42.100 Zuschauern zum 1:0 für Bremen. Ein Tor auf Seiten von Werder machte zur Pause den Unterschied zwischen den beiden Mannschaften aus. Zum Seitenwechsel ersetzte Matúš Bero vom VfL Bochum seinen Teamkameraden Patrick Osterhage. Beim SV Werder Bremen kam zu Beginn der zweiten Hälfte Jens Stage für Senne Lynen in die Partie. Bochum stellte in der 77. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Christopher Antwi-Adjei, Cristian Gamboa und Gonçalo Paciência für Maximilian Wittek, Tim Oermann und Anthony Losilla auf den Platz. Anthony Jung erhöhte den Vorsprung von Werder Bremen nach 78 Minuten auf 2:0. Den Vorsprung der Heimmannschaft ließ Stage in der 80. Minute anwachsen. Antwi-Adjei traf zum 1:3 zugunsten des VfL Bochum (85.). Mit dem rechten Fuß besorgte Schmid in der Schlussphase schließlich den vierten Treffer für Bremen (87.). Am Ende behielt der SV Werder Bremen gegen Bochum die Oberhand.

Am Ende der Saison steht Werder Bremen im sicheren Mittelfeld auf Platz neun. In der Offensive rief Bremen in 34 Spielen nur eine mäßige Leistung ab. 48 Treffer sind eine ausbaufähige Bilanz. Der SV Werder Bremen schnitt insgesamt mäßig ab. Elf Siege und neun Remis stehen 14 Niederlagen gegenüber. Mit elf Punkten aus den letzten fünf Spielen machte Werder Bremen deutlich, dass man in der kommenden Spielzeit weiter nach oben will.

Der VfL Bochum holte aus 34 Spielen 33 Zähler und rangiert somit zum Saisonabschluss auf Platz 16. Die Anfälligkeit der eigenen Hintermannschaft zog sich beim VfL wie ein roter Faden durch die Saison. Sie endete mit insgesamt 74 Gegentreffern. Kein Wunder also, dass die Defensivprobleme auch beim letzten Auftritt schonungslos aufgedeckt wurden. Die Saisonbilanz des Gasts kommt dürftig daher, wie sieben Siege, zwölf Remis und 15 Niederlagen nachhaltig belegen.