Landesliga

Kwame kommt: ETSV gelingt „Königstransfer“

Aus der Regional- in die Landesliga: Kusi Kwame (ob.) wechselt als "Königstransfer" von Phönix Lübeck zum ETSV Hamburg. Foto: noveski.com

„Ich habe gesagt, dass ich keine halben Sachen mache“, so Jassi Huremovic. „Wir haben ein Projekt. Und wir werden alles versuchen, um dieses Projekt voranzutreiben – aber eben auch auf gesunde Füße zu stellen“, verfolgt der Trainer und Manager in Personalunion beim ETSV Hamburg überaus ehrgeizige Ziele – und hat bereits unmittelbar nach der fix gemachten Bezirksliga-Meisterschaft und dem Landesliga-Aufstieg angekündigt: „Die Landesliga ist für uns auf absehbare Zeit nur eine Zwischenstation! Unser ganz klares Ziel ist die Oberliga!“

Der Drittliga-erfahrene Kwame (re.) führte Phönix sogar als Kapitän aufs Feld. Foto: noveski.com

Ein Ziel, das man am Mittleren Landweg bereits mit folgenden Neuverpflichtungen untermauert hat: Eymen Usta kommt vom Hamburger SV III und soll Leo Hebbeler zwischen den Pfosten ersetzen. Der 20-Jährige sei ein „junger, guter Torwart, der auch im Spielaufbau sehr stark ist“, freut sich Huremovic über seinen neuen Keeper. Ebenfalls aus der Oberliga vom Meiendorfer SV stößt der bereits Regionalliga-erfahrene Edin Tanovic zu den Eisenbahnern. Der 25-Jährige, der in der Jugend bereits höherklassig und äußerst ambitioniert unterwegs war, absolvierte einst für den FC St. Pauli II 13 Viertliga-Einsätze. Zudem war der Linksfuß im Hamburger Oberhaus schon für den TSV Sasel, die TuS Dassendorf, Concordia Hamburg und eben Meiendorf am Ball.

Kwame kommt: ETSV kriegt "Mentalitätsmonster"

Mit seiner Klasse und seiner höherklassigen Erfahrung soll Kwame (li.) beim ETSV als Führungsspieler vorangehen. Foto: noveski.com

Jüngste Errungenschaft von Huremovic und „ein echter Königstransfer“ ist derweil Kusi Kwame. Der Routinier kommt vom 1. FC Phönix Lübeck zum ETSV, wie uns Huremovic verrät! Blickt man auf die Vita des 32-Jährigen, staunt man beim Landesliga-Neuling nicht schlecht. Für Fortuna Köln und RW Erfurt bestritt Kwame insgesamt 106 Drittliga-Spiele. Ebenso viele Partien absolvierte der gebürtige Hamburger in der Regionalliga für Holstein Kiel, den VfR Neumünster, Fortuna Köln, den Hamburger SV II und Phönix Lübeck. Allein in der vergangenen Saison stand Kwame in 23 Begegnungen für die Elf von Chefcoach Oliver Zapel auf dem Platz.

„Kusi und ich haben mehrmals gesprochen. Er ist überzeugt von dem Projekt und möchte das mittragen“, strahlt Huremovic – und schwärmt von seinem Neuzugang: „Er ist ein super cooler und absolut positiver Typ, der voll Bock auf die Aufgabe hat. Wir haben uns in die Augen geguckt, die Hand drauf gegeben – und ab der neuen Saison ist Kusi Kwame am Mittleren Landweg zu Hause!“ Er habe noch „nach einer Persönlichkeit, nach einem weiteren Leader gesucht“, berichtet Huremovic. „Einem Vorbild, zu dem junge Spieler hochgucken können. Und Kusi ist genau das – ein Mentalitätsmonster, ein überragender Fußballer und menschlich ein super Junge! Dazu kommt, dass er mehrere Positionen spielen kann“, erklärt der Chefcoach abschließend.

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