„8. collatz+schwartz-Cup“: Rugenbergen verteidigt Titel!

Bönningstedter lassen Inter Türkspor keine Chance

09. Januar 2017, 12:21 Uhr

Dennis Limani und Jan Düllberg (v. li.) stemmen den Pokal in die Höhe. Foto: KBS-Picture.de

Mit der gänzlich unbefleckten Marke von sechs Siegen in sechs Spielen – darunter dem wohl „schönsten, packendsten, spannendsten, fairsten und besten Viertelfinalspiel der 34. Turniergeschichte“, wie TuS Holstein-„Urgestein“ Uwe Langeloh befand – hat sich der SV Rugenbergen einmal mehr die Krone beim „8. collatz+schwartz-Cup“ des ausrichtenden TuS Holstein Quickborn aufgesetzt! Im Endspiel bezwangen die Palapies-Schützlinge den schleswig-holsteinischen Verbandsligisten Inter Türkspor Kiel souverän mit 4:1.

Bereits in der Gruppenphase zogen die Bönningstedter – als einziges Team im Turnier ohne Punktverlust – einsam ihre Kreise. Dem gastgebenden TuS Holstein um Neucoach Sadik Kaya blieb die große Überraschung, der Einzug in die KO-Runde, hingegen verwehrt. Wie auch der WSV Tangstedt und der SC Egenbüttel blieb man ohne Punktgewinn.

Der beste Spieler des Turniers, Pascal Haase (re.), im Duell mit Kummerfelds Hanno Schulz. Foto: KBS-Picture.de

Im Viertelfinale kam es zum so hoch gepriesenen Aufeinandertreffen zwischen dem SV Rugenbergen und dem SC Victoria. Man konnte in der Tat vom vorweg genommenen Finale sprechen. Denn was beide Teams den begeisterten 650 Zuschauern in der Lilli-Hennoch-Halle boten, war „Budenzauber“ vom Allerfeinsten. „Es gab nach dem Abpfiff stehenden Applaus für beide Mannschaften. Ein sagenhaftes Hallen-Fußball-Spiel!“, war Langeloh aus dem Häuschen. Am Ende behielt Rugenbergen hauchzart mit 6:5 die Oberhand im Oberliga-Vergleich – und das, obwohl die Hoheluft-Kicker wenige Sekunden vor Ultimo sogar noch die Riesenchance zum Ausgleich hatten. Doch Doppel-Torschütze Mirco Bergmann beförderte das Spielgerät an den Innenpfosten. So reichten die Treffer von Sven Worthmann, Patrick Ziller (beide 2), Jan Lauer und Jan Düllberg zum denkbar knappen Erfolg.

Für großes Aufsehen bei den Zuschauern sorgten derweil Bezirksligist Kummerfelder SV sowie die A-Jugend der SV Halstenbek-Rellingen. Für beide Truppen war erst in der Vorschlussrunde Endstation – nachdem Kummerfeld in der Gruppenphase sieben von neun möglichen Zählern holte, den klassenhöheren SC Condor II hinter sich ließ, und im Viertelfinale den Hammonia-Vertreter SV Eidelstedt mit 2:0 aus dem Wettbewerb kegelte. Noch vor dem KSV landete die U19 der Halstenbeker in der Gruppe B – und das aufgrund der besseren Tordifferenz. In der Runde der letzten Acht behielt man vom Punkt die besseren Nerven gegen Landesligist SCALA und triumphierte mit 3:2. Im Semifinale beendete Rugenbergen den Lauf der Kummerfelder (2:0), während Inter Türkspor Kiel die „Jungspunde“ von HR eliminierte (4:1).

Foto: KBS-Picture.de

Schlussendlich durfte sich der Kummerfelder SV nichtsdestotrotz über einen hervorragenden dritten Platz freuen, den man im „Shootout“ gegen die U19 von HR errang. Doch auch die A-Verbandsliga Halstenbeks wusste zu gefallen und fuhr einen nicht minder starken vierten Platz ein.

Im großen Finale musste sich Inter Türkspor Kiel der Dominanz des SV Rugenbergen beugen. Ziller, Lauer, Worthmann und Brunkhorst ließen den Schleswig-Holsteinern beim 4:1 keine Chance. Der SVR verteidigte seinen Titel und durfte sich zudem über die Auszeichnung des „besten Spielers“ freuen, die Pascal Haase zu Teil wurde. Die Torjäger-Kanone sicherte sich Tom Wüllner (Kiel) zum besten Keeper wurde Yannik Neumann (Kummerfeld) gekürt.

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