Germania-Reserve peilt mit 13 Neuen den Aufstieg an!

Coach Stegemann im Gespräch

23. Juni 2015, 15:08 Uhr

Tom Lipski (r.) ist einer von vier Spielern, die den Sprung aus der Zweiten in die Liga-Mannschaft geschafft hat. Foto: KBS-Picture.de

Frohen Mutes und in ganzer enger Zusammenarbeit mit der ersten Mannschaft geht die Reserve des TuS Germania Schnelsen in die neue Saison. Trotz der Staffelumbesetzung von der Kreisliga 5 in die Achter-Staffel sprüht das „Coaching-Duo“ Michael Stegemann und Patrick Horst vor Optimismus. „Unser sportliches Ziel – egal, in welcher Staffel wir sind – ist der Aufstieg! Auch wenn uns klar ist, dass die Konkurrenz in der neuen Staffel enorm stark ist“, so Stegemann. Gründe für die positive Stimmung sind die gute Kommunikation zum Trainerduo der Liga-Truppe, Eugen Helmel und Sven Tespic, sowie die Neuerwerbungen der Germanen-Reserve.

Wie uns Stegemann, der auch in der kommenden Saison an der Seite von Patrick Horst das Zepter bei der „Zwoten“ schwingen wird, verrät, wechseln gleich 13 neue Akteure an den Riekbornweg. Danny Baron (kickte in der Jugend für Holstein Kiel, den VfB Lübeck, HSV und SV Eichede, ehe er eine einjährige Verletzungspause einlegen musste), Keven Herrmann, Navid Ketabi, Philip Peemüller, Pa Doudou Mbye (alle Eintracht Rellingen), Jan Heinzer, Marco Schwarz, Lukas Weidenfeller (eigene U19), Daniel Vaizbourd, Umut Cetin, Lasse Hedinger (kehren nach einer Pause zurück), Gino Lutz (eigene Dritte) sowie Surjya Chakraborty (VfL Pinneberg II) schließen sich dem Stegemann/Horst-Ensemble an! „Ich denke, damit sind wir sehr gut aufgestellt“, glaubt Stegemann und ergänzt: „Wir werden in diesem Jahr ganz eng mit der Liga zusammenarbeiten, womit die Durchlässigkeit in die Erste gegeben sein wird. Beide Teams sind sehr jung aufgestellt, damit ist ein ‚switchen‘ als U23-Spieler bei fast allen Akteuren gegeben. Ich freue mich bereits riesig auf ein neues Kapitel und die Zusammenarbeit mit Eugen und Sven!“

Nachdem die Liga-Mannschaft aus der Oberliga abgestiegen ist, besteht für die Zweitvertretung die Hauptaufgabe vor allem darin, „die jungen Spieler an die Erste heran zu führen“, so Stegemann. „Auch wenn es für uns als Reserve bitter ist, wenn wir die besten Spieler abgeben, so muss und kann es als zweite Mannschaft nur das Ziel sein, ein guter Unterbau zu sein und so viele Spieler wie möglich in die Liga abzustellen.“ Mit Dennis Swierkot, Tom Lipski, Steven Pein und Tim Lunckshausen haben vier Akteure der abgelaufenen Spielzeit nun den Sprung in die Landesliga geschafft. Ebenfalls nicht mehr zum Kader der Zweitvertretung zählen Nico Bader und Marcel Gawantka (beide in die Dritte) sowie Bojan Savic (Ziel unbekannt) und Phillip Bracker (ETV).

Doch nicht nur in der Liga möchte Germania II für Furore sorgen. Nach der bitteren Final-Niederlage im Holsten-Pokal der vergangenen Saison soll nun ein neuer Anlauf auf die Trophäe genommen werden. „Natürlich wollen wir auch im Pokal wieder weit kommen und erfolgreich sein. Aber in einer KO-Runde ist immer alles möglich.“

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