Teammanagerbericht: FC Alsterbrüder

Autor: Claus Meier

02.11.2015

Alsterbrüder nicht von Wespe gestochen

Kreisliga 2 | Teammanagerbericht FC Alsterbrüder

13 eine Pechzahl? Blödsinn! Auch im 13. Punktspiel in Folge fängt sich die Liga keinen Gegentreffer, siegt in einem intensiven Spiel mit 3:0 gegen ein robustes West Eimsbüttel. 39 Punkte, 55:0-Tore – der FCA-Wahnsinn geht weiter. Hammer!


Wer gedacht hätte, Wespe würde von Beginn an tief stehen, sieht sich getäuscht. Die Gäste verteidigen hoch, attackieren das Weiß-Team früh in deren Hälfte. Probates Mittel, um dem Druck zu entkommen: lange Bälle über die Mittelfeldreihe. Der erste gekonnte landet beim völlig frei stehenden Seeger, sein Schuss mit links aus 13 Metern landet nach tollem Sololauf erst am Innenpfosten und dann in den Armen vom erfahrenen Keeper Stolle (3.). Wespe probiert es dann auch mit langen Bällen, Hitscher und Kraft stehen gut in der Luft, allerdings ist im Raum vor den Innenverteidigern zu viel Platz. Die Gäste gewinnen nahezu alle zweiten Bälle und können so pompt die nächste Welle auf die Kette laufen. Gute Lösungen im letzten Drittel fallen West Eimsbüttel dann zum Glück aber nicht ein.

Die Liga hat da Besseres zu bieten. Nach klasse Doppelpass zwischen Felix Niebuhr und Wulf ist der Stürmer durch, der Schlenzer mit dem Außenrist ist aber sichere Beute für den Schlussmann. Da Wulfs dritte Chance kurz darauf auch nichts Zählbares einbringt, scheint es nach drei überstandenen Ecken in Folge torlos in die Pause zu gehen. Denkste! Im vierten Versuch gelingt der verdiente Befreiungsschlag: Wulf zieht freistehend aus 15 Metern ab, Stolle ist noch mit den Fingerspitzen dran, doch von der Unterkante der Latte prallt der Ball ins Tor.

Weiß stellt zur Pause um, Kretzschmar darf links verteidigen, Scharrnbeck rückt ins defensive Mittelfeld. Eine weise Maßnahme. Für weiter mutige und gut spielenden Gäste ist nun kaum noch ein Durchkommen im Zentrum. Und über Außen geht auch nicht mehr viel. Die Liga startet aus dieser Kompaktheit ihrerseits Angriff über Angriff, erspielt sich zahlreiche Torchancen. Niebuhrs Schuss mit links aus gut 16 Metern rauscht knapp übers Tor, ebenso Hitschers Versuch freistehend nach ner Ecke aus acht Metern. Seegers Hereingabe ist zu unpräzise, also muss ein Standard her. Jantas Freistoß köpft Hitscher im Verbund mit Olfe ins lange Eck. “Alle meinen, dass ich zuletzt dran war”, meint der Kapitän hinterher. Eine Zeitlupe wäre hilfreich gewesen. Im Zweifel für den Angreifer. Das sieht auch der Schiri so.

Das Tor beflügelt nochmals, die Liga hat nun alles im Griff. Nach langem Ball auf den einwechselten Wander holt ihn Stolle von den Beinen. Wulf hämmert den fälligen Strafstoß flach ins Tor. Das Spiel ist endgültig gelaufen, Wespe geschlagen. In der Nachspielzeit bekommen die Gäste dann aber noch einen Freistoß in aussichtsreicher Position geschenkt. Den Ball aus gut 19 Metern begräbt Keeper Kühn aber sicher unter seinem athletischen Körper. Kurz darauf ist Feierabend. Das Team hat im FCA-Märchen ein weiteres Kapitel geschrieben.

Aufstellungen

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